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Die Zeit vergeht…

Schon sind es wieder knapp 2 Wochen, seit ich hier den letzten Beitrag geschrieben habe und die Halbzeit ist auch schon wieder rum. Ehrlich gesagt, gehen mir langsam die Themen aus, über die ich berichten könnte. Viele Sachen wiederholen sich Jahr für Jahr und man kann ja auch nicht immer wieder das selbe schreiben.
Die letzte Zeit habe ich also versucht, mir das Segeln beizubringen. Gar nicht so einfach, mit so einem winzigen “Segelboot”, wo schon eine 50 cm Meter Welle, höher als das Boot ist. Da wird die “Wende” jedes mal zu einem Abenteuer, wenn ich draußen die Riffkante erreicht habe, wo das Wasser tiefer wird und sich die Wellen aufbauen.
Ich habe es immer noch nicht geschafft, bis zum Grundstück meines Nachbarn vorzudringen, wozu ich  ca 1 km gegen den Wind kreuzen muß. Immerhin werde ich aber auch nicht mehr in die andere Richtung abgetrieben, wo ich dann durch’s flache Wasser mein Boot zu Fuß zurückschieben muß.
Um etwas mehr Speed zu kriegen, habe ich es auch noch etwas verbessert und mit einem Vorsegel ausgestattet. Gelenkt wird auch nicht mehr mit dem Paddel, sondern mit Gewichtsverlagerung. Ein Ruder hat das Teil ja sowieso nicht. Das erhoffte Ziel, damit mal nach Cabilao zu Segeln, habe ich mir inzwischen abgeschminkt. Ich werde also in den nächsten Tagen noch weiter üben und trainieren.

Der 90. Rettungsgipfel oder Dinner for (no) One

Seit Jahren ist es fester Bestandteil, auch im deutschen Fernsehprogramm, um Mitternacht am 31.12. jeden Jahres. Seit ein paar Tagen geistert nun eine neue Version von “Dinner for One” durch das Internet und zwar mit Angelika Merkel und Sarkozy in den Hauptrollen. Unbedingt sehenswert. Damit möcht ich mich bei allen Lesern hier aus dem alten Jahr verabschieden und wünsche allen einen guten Rutsch in das Neue.
Bei uns regnet es schon seit gestern Abend fast ohne Unterbrechung und die Silvesterparty der Nachbarn hier wird wohl ins Wasser fallen. Vielleicht hätte ich doch für ein paar Tage zum Alona Beach umziehen sollen…

Also bis dann, im nächsten Jahr!

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Mit dem Gartenstuhl bis auf 5000 Meter!

Das hat zwar nichts mit dem Leben auf den Philippinen zu tun aber ich habe heute morgen dermaßen über diesen Artikel gelacht, daß ich ihn einfach weitergeben muß.
Am 2 Juli 1982 band ein Ami (wer auch sonst?) mit dem Namen Larry Walters, 42 Wetter – Helium Ballons an einen Gartenstuhl(!) und hob damit ab. Nicht nur, dass er damit bis auf 5000 Meter aufstiegt, bevor er einige Ballons mit der Pistole abschoss, um wieder zu sinken. Nein, er landete auch noch in der Einflugschneise eines Großflughafens. Der Pilot eines Airliners meldete”einen Mann im Gartenstuhl in 5000 Meter“…
Die Geschichte ist wirklich passiert und ihr solltet sie selber lesen: Höhenflug im Gartensessel

Frohe Weihnachten

Jappybilder

GB PicsWeihnachtslandschaft

Ich wünsche allen Lesern hier

eine frohes Weihnachtsfest

& einen guten Rutsch

ins neue Jahr 2012

Gerd & Sinia

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Viele Tote auf Mindanao durch den Tropensturm “Washi”

Hier sieht man die Relationen:Mindanao mit den beiden betroffenen Städten Cagayan de Oro und Iligan un dann die Insel Camiguin und Bohol, wo wir wohnen.

Hier sieht man die Relationen:Mindanao mit den beiden betroffenen Städten Cagayan de Oro und Iligan. Dann die Insel Camiguin und Bohol, wo wir wohnen.

Ihr könnt es ja alle in Nachrichten sehen und hören, was da auf Mindanao passiert ist. In der Nacht von Freitag auf Samstag zog ein Tropensturm über die Insel Mindanao hinweg und hat dort innerhalb kürzester Zeit die Flüsse über die Ufer steigen lassen und die haben alles weg gespült, was ihnen in den Weg kam. Inzwischen berichten die Medien von über 1000 Toten und die Zahl wird wohl noch weiter steigen. Viele der betroffenen Gebiete haben die Rettungskräfte noch gar nicht erreicht.
Der Sturm war angekündigt aber die Leute haben die Warnung nicht wirklich ernst genommen, da derartige Unwetter meistens an Mindanao und auch Bohol vorbei ziehen und nur in Luzon, im Norden der Philippinen heftige Schäden anrichten. Nicht immer allerdings, vor ein paar Jahren gab es auch auf der Insel Camiguin mal ein paar hundert Tote, als ein Erdrutsch nach heftigen Regenfällen ein ganzes Dorf verschüttete. Camiguin liegt direkt vor der Insel Mindanao, also quasi auch zwischen Bohol und Mindanao.
Das Unwetter war natürlich auch bei uns auf Bohol angekündigt und ich habe das Satellitenbild bis spät in die Nacht genau verfolgt. Wie so oft, wurden wir aber auch diesmal verschont, obwohl die am schlimmsten betroffenen Gebiete nur ca. 175 km Luftlinie von hier entfernt liegen. Der Schiffsverkehr wurde komplett eingestellt und am Freitag Morgen wurden hier auf Bohol sogar die Schulkinder wieder nach Hause geschickt und hatten einen freien Tag.
Aber mehr wie ein bißchen Regen kam nicht! Kaum Wind und Nachts eine Art Dauerregen aber da muß ich sagen, hat es hier schon wesentlich heftiger geschüttet. Das Satellitenbild bestätigte dies. Eine erste Gruppe von Regenwolken zog östlich an Bohol vorbei und die zweite Gruppe, die dann auch das Chaos in Cagayan de Oro ausgelöst hat, zog westlich vorbei.
Waren die Leute in Cagayan am Ende selber schuld an dem Unglück, weil sie nicht auf die Warnungen gehört haben? Sicher nicht, denn es gab zwar eine Unwetterwarnung aber keinen Aufruf zur Evakuierung und das wäre in dem Fall wohl das einige gewesen, was geholfen hätte.
Da einige Leute inzwischen auch bei uns nachgefragt haben und wissen wollten wie es uns geht, bleibt mir nur zu sagen, dass es uns gut geht und wir von dem Unwetter so gut wie nichts mitgekriegt haben.

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