DKB will Abhebegebühren nicht mehr erstatten

Geldautomat auf den PhilippinenGeldautomat der Metrobank, auf den Philippinen

Ich hatte es schon länger kommen sehen, jetzt ist es passiert. Die DKB hat angekündigt, ab dem 01.06.2016, die sogenannten Abhebegebühren, die an Geldautomaten im Ausland entstehen, nicht mehr im Nachhinein zu erstatten.

Im Moment liegen diese Gebühren an den philippinischen Geldautomaten, bei 200 Peso pro Abhebevorgang und werden einfach auf den Ausgabebetrag aufgeschlagen.

Bis jetzt hat die DKB diese zusätzlichen Kosten, im Nachhinein erstattet. Dafür bedurfte es nur einer Email, mit einer Aufstellung der Abhebungen und entstandenen Kosten in einem bestimmten Zeitraum und ein paar Tage später bekam man die philippinischen Gebühren in Euro auf seinem Konto gut-geschrieben.


 

Das ist nun vorbei. Die DKB begründet den Schritt damit, dass immer mehr Länder hergehen und diese eigenen Gebühren einführen. Namentlich genannt wurden dabei Thailand und die USA. Außerdem wird es, wegen der Null-Zins Politik der EZB immer schwieriger für die Banken, Geld zu verdienen.

Die Hoffnung darauf, dass diese Gebühren irgendwann vielleicht mal wieder abgeschafft werden, sind gering. Für die Banken dürfte das nämlich ein Millionengeschäft sein, zumal auf den Philippinen auch noch der maximale Abhebebetrag auf 10.000 Peso beschränkt ist. Um also umgerechnet 1000 Euro (=ca. 50.000 Peso) am Automaten zu ziehen, werden 5 x 200 Peso = 1000 Peso an Gebühren fällig.

Da stellt sich dann schon wieder die Frage, ab welchem Betrag es sich lohnt, Geld von Deutschland aus, auf ein philippinisches Konto zu überweisen und die Kohle dann nach und nach, kostenfrei mit einer philippinischen ATM Karte abzuheben.

2 Kommentare zu "DKB will Abhebegebühren nicht mehr erstatten"

  1. Ist die Frage welcher Ausländer noch ein phillipinisches Konto eröffnen kann.

  2. Na, dass ist nun nicht wirklich ein Problem…

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